Portrait von Philipp Melanchthon

„Weder Bollwerk noch Mauern
sind beständigere Schutzwehren der Städte
als Bürger mit Bildung, Besonnenheit,
Klugheit und anderen Tugenden
geschmückt.“


Philipp Melanchthon

„Ad fontes!“ (Zu den Quellen!)…

… soll Philipp Melanchthon, derzeit seinen Wittenberger Studenten zugerufen haben, um sie für das Studium originaler Texte zu motivieren. „Der Lehrer Deutschlands“, wie Phillippus zu recht genannt wurde, wusste genau, wovon er sprach.

Seinem Wahlspruch und den Spuren Johannes Gutenbergs folgend, sind wir schon lange unterwegs, um an die Reformation, an Martin Luther, seine Freunde und Feinde, und den Erfinder der Buchdruckerkunst zu erinnern.

Wir versuchen, so zu drucken wie zu Gutenbergs Zeiten, mit beweglichen Bleilettern und historischen Druckstöcken. Anstatt einer alten hölzernen Spindelpresse nehmen wir eine so genannte „Druckernudel“ mit auf die Reise, um da und dort, unter freiem Himmel oder in einem Museum, Vervielfältigungen herzustellen.

Kinder sollen dabei aktiv mitmachen und zu den Quellen der Buchdruckerkunst gelangen. Und auch die „Großen“ sollen ihr Staunen wieder finden, denn vor dem Computer und den Digitaldruckern gab es bereits eine andere Druckerwelt.


2008: Mit der mobilen Druckerei unterwegs

Auch 2008 waren wir wieder mit unserer mobilen Druckerei unterwegs. Mit von der Partie waren wir beim 18. Elbhangfest in Dresden und 1. Seniorenstadtfest in Meiningen

Heinz Freiberg im Gespraech mit dem Schriftsteller Thomas J. Hauck in Meiningen

Heinz Freiberg im Gespräch mit dem Schriftsteller Thomas J. Hauck in Meiningen

Foto: Antje Schreyl



Dresden, den 30.Juni 2008

Sehr geehrter Herr Buschann!
Sehr geehrte Frau Dr. Buschmann!

Ihre Post hat gut getan. Dafür bedanke ich mich auch im Namen meiner Frau Gerlinde. Es freut mich, wenn es mir gelungen ist, Interesse zu wecken, mit der Absicht, ein klein wenig zu bilden und an unsere Altvorderen zu erinnern, die einst die Wege bauten, die wir heute so selbstverständlich beschreiten, als wären sie schon immer da gewesen.

Zu den großen Männern dieser Welt gehören zweifelsohne Martin Luther und Johannes Gutenberg. Die Reformation ist ohne den Buchdruck gar nicht zu denken.

Heinz und Gerlinde Freiberg

2009: Tag der Sachsen 4. bis 6. September

Ein Höhepunkt des Jahres 2009 war zweifelsohne der „Tag der Sachsen“ in Mittweida. Das schlechte Wetter feuchtete zwar das Papier und auch so manchen Festbesucher an, konnte aber die Feststimmung keinesfalls trüben. Das Standpersonal vom „Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V.“ schlug sich wacker. Da wurde Sütterlin schreiben gelehrt und gelernt. Im „Scriptorium“ gab es handgeschriebene Urkunden, im „Drucksaal“ wurde die Brandchronik im Original-Bleisatz gedruckt. Es wurde gesiegelt und gestempelt.

Apropos Stempel: Der erfreute sich großer Nachfrage und wurde für kleine und große Sammler auf einer Postkarte zur Erinnerung abgeschlagen. „Der Bund“ sorgte dafür, dass dies für die zahlreichen Besucher unseres Standes alles kostenfrei war.

Der Stempel zum Tag der Sachsen und der 800-Jahr-Feier in Mittweida.
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